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Geld vom Staat – Steuerbonus für die neue Heizung

Planen Sie eine neue Heizung oder andere Sanierungsmaßnahmen, hilft der Staat mit einer Förderung. Doch es gibt noch eine weitere Variante: den Steuerbonus. Bis zu 20 % der Ausgaben werden steuerlich angerechnet.

  • Zeit für eine neue Heizung?
  • Der Staat hilft mit – Steuerbonus für Sanierungsmaßnahmen

Bis zu 40.000 Euro vom Finanzamt

Wählen Sie den Steuerbonus werden die Ausgaben für energetische Sanierungsmaßnahmen von der Steuer abgezogen. Pro Wohneinheit kann das bis zu 20 % Steuerermäßigung für die Kosten ergeben, allerdings maximal bis zu 40.000 Euro pro Wohneinheit. Die Steuerermäßigung wird auf drei Jahre verteilt, im Jahr der Sanierung selbst und im Folgejahr können 7 % der Kosten, bzw. maximal 14.000 Euro geltend gemacht werden, im dritten Jahr noch 6 % bzw. maximal 12.000 Euro.

Geltend gemacht werden können grundsätzlich alle Maßnahmen, die den Energieverbrauch reduzieren, also Dämmmaßnahmen, neue Fenster und Türen, der Einbau einer Lüftungsanlage oder der Einbau einer neuen Heizung oder die Modernisierung der vorhandenen Anlage.

Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein

Damit der Steuerabzug gewährt wird, muss das Haus mindestens 10 Jahre alt sein und vom Eigentümer selbst bewohnt werden. Ebenfalls wichtig: Der Bonus darf nicht mit öffentlichen Förderungen oder anderen bereits genutzten Steuervorteilen für die Maßnahme kombiniert werden. Außerdem werden nicht alle Heizungsanlagen steuerlich gefördert, sondern nur solche, die mit erneuerbaren Energien betrieben, bzw. mit solchen kombiniert werden, also zum Beispiel:

  • Solarkollektoren
  • Biomasseanlagen
  • Wärmepumpen
  • Gas-Brennwertheizungen mit Vorbereitung auf die Einbindung regenerativer Energien („Renewable Ready“)
  • Hybridanlagen (Gas-Brennwertheizung mit solarer Heizungsunterstützung)
  • Brennstoffzellen
  • Mini-Kraft-Wärmekopplung
  • Anschluss an ein Wärmenetz
  • Zur Anerkennung der Kosten durch das Finanzamt reicht eine Fachunternehmererklärung, wird ein Energieberater hinzugezogen, können diese Ausgaben sogar zu 50 % angerechnet werden.

Steuerbonus oder Förderung?

Zwischen Steuerbonus uns Förderung gibt es einen entscheidenden Unterschied. Während die staatliche Förderung von KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder Bafa (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle als zinsvergünstigter Kredit oder Zuschuss vor Beginn der Arbeiten beantragt werden muss, wird bei der Steuervergünstigung die Ausgaben in der nächsten Steuererklärung geltend gemacht. Beispielrechnungen zeigen, dass vor allem bei Einzelmaßnahmen ein Steuerbonus ebenso günstig sein kann wie eine Förderung, dabei aber deutlich unkomplizierter ist, da die Antragsgenehmigung nicht abgewartet werden muss. 


08.06.2020 16:30 Alter: 64 Tag(e)

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